Sanddorn

Wissenswertes über Sanddorn

Sanddorn besitzt eine strauchförmige Wuchsform und silbriggraue schmale weidenartige Blätter. Die kleinen gelblichen Blüten werden in Mitteleuropa ungefähr im April oder Mai sichtbar, von Anfang August bis Anfang Dezember bringt die Pflanze dann die kennzeichnenden ovalen orangeroten bis gelben Beeren hervor.

Sanddorn wächst oft an Gebirgsbächen und kommt bis auf 5.000 Meter Seehöhe vor, aber auch als Pionierpflanze in Steppen und küstennahen Dünen sowie als Zierpflanze in Parks und Gärten.

Sanddornbeeren haben einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt: 200 bis sogar 900 und mehr Milligramm je 100 Gramm (je nach Sorte). Dies übersteigt den einer Zitrone oder Orange (je etwa 50 Milligramm) um etwa das vierfache, nur Hagebutten liegen mit einem Gehalt von 1250 Milligramm je 100 Gramm noch darüber. Darüberhinaus weist der Sanddorn einen bedeutenden Gehalt an Beta-Karotin und Gerbstoffen auf, zum Rohgenuss sind sie jedoch weniger geeignet.

Ganze Sanddorn-Früchte sollten gebrüht oder jedenfalls mit Zucker bzw. Honig gegessen werden. Sie sind roh genossen sehr sauer und der kleine Kern kann unter Umständen einen bitteren Geschmack erzeugen.

Sanddorn enthält auch Vitamin B12, welches sonst vorwiegend in Fleisch zu finden ist. Dieses entsteht durch eine Symbiose mit Bakterien auf der Außenschale der Beere. Damit dieses Vitamin auch in einem Sanddorn-Produkt vorhanden ist, muss es Fruchtfleisch des Sanddorns enthalten. Sanddorn ist deshalb au ein wichtges Nahrungsergänzungsmittel für Vegetarier.

Erwähnung findet der Sanddorn in Nina Hagens Hit Du hast den Farbfilm vergessen, der 1974 veröffentlicht wurde (“Hoch stand der Sanddorn am Strand von Hiddensee…”)